Nach eingehender Meditation und Besprechung mit Silvia und Norbert habe ich folgende Nachricht über meinen Verteiler an die aktiven Yogis versendet:

„Hallo in die Runde,

wie einige von euch schon mitbekommen haben, war der Kurztrip nach Österreich am letzten Wochenende nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt habe.

Aktuelle Fakten:
Kreuzbandriss, OP Termin erst Anfang März, 6 Monate Sportverbot

(meine persönliche Meinung ist, dass es nicht so lange dauern wird).

Wie gut, dass Yoga ja gar kein Sport ist …
Mein Optimismus ist nicht gerissen und ungebrochen.
Und wie sage ich ja immer?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Alles andere hilft nichts.

Ich habe mit Silvia und Norbert zusammen einen Notfallplan entwickelt. Und wir haben sogar schon den ersten TestFlug gestartet beim Ashtanga (denn Ashtanga geht bei mir persönlich halt gerade tatsächlich nicht…). Das heißt, ich habe angeleitet und die Kamera auf Silvias Bildschirm fixiert.
Die Rückmeldungen, waren positiv und wir werden dann übers Wochenende die technische Ausstattung bei Silvia optimieren. Kundalini und Yin, werde ich dann selbst übernehmen was geht. Es gibt ja Stühle und andere Hilfsmittel. Was ich nicht kann, da unterstützen mich Silvia und Norbert beim Demonstrieren.

Bitte gib mir eine Rückmeldung, ob Du offen bist für diesen Notfallplan oder eben auch nicht…

Herzliche Grüße und ein entspanntes Wochenende wünsche ich Dir – Ramona“

Die durchweg verständnisvolle Resonanz und Offenheit für den Notfallplan, berührten mich sehr. Der Klang, der mich mehrfach Gänsehaut hat fühlen lassen, war: egal wie, Hauptsache, wir können weiter zusammen Yoga praktizieren. Wenn DAS mal nicht das Wundervollste ist, was man sich in meiner Rolle als YogaLehrende nur wünschen kann…

Absolute und unendliche Dankbarkeit

Während der letzten Woche hatte ich viel Zeit, über meine Berufung, das bindungsorientierte Arbeiten und auch über die Ereignisse der letzten Jahre nachzudenken.

Egal was von außen kam, ob Corona oder sonstige „Notstände“, bei mir persönlich oder bei anderen unserer Gemeinschaft von YogaPraktizierenden, es fand sich IMMER schnell Hilfe oder Möglichkeiten durch ein zusammen überlegen, wie man das Beste aus der Situation macht.

Ich bin absolut und unendlich dankbar, für den Rückenwind, den ich durch EUCH erfahre.

„Wer etwas wirklich will findet Wege,
wer etwas nicht will, findet Ausreden.“

Diese Worte gebe ich oft in der Therapie weiter. Und für mich sind sie so wahr wie ein Naturgesetz. Wer mich kennt, weiß, ich bin eine „WegFinderin“. Wenn ich etwas im Laufe meines Lebens gelernt habe, dann in scheinbar untröstlichen und auswegslosen Situationen etwas Positives zu finden und mir meinen Optimismus zu bewahren.

Und so werde ich auch diese Situation gestalten, ich blicke nach vorne, gestärkt vom Rückwind der Menschen um mich herum.

Ich danke Euch.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.